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10 Kommentare

Leser-Stream Wochenende 17. /18.10.2020

Streams der letzten beiden Tage:

Marius [mod]
17. Oktober 202020:16

Der Autor hat den Inhalt auf Finanzmarktwelt gelöscht.
Eine Entschuldigung habe ich nicht erhalten. Da ich den Artikel gespeichert habe, könnt ihr euch selbst ein Bild machen. Inklusive der falsch abgemalten Wolfe Wave, denn bei „seiner“ beginnt der Überschussbereich an der 1 der Wolfe. Er weiß also nicht einmal, wie so eine WW aussieht. Selbst unsere interne Abkürzung „oT“ für obere Trendlinie wurde übernommen.

INDIZES
Dax Ziel 11.340 oder 14.340 – eine 1.000 Punkte Bewegung steht bevor

Veröffentlicht vor 17 Sekunden am 17. Oktober 2020 19:14Von Stefan Jäger

Seit Anfang Juli befindet sich der Dax nun schon in einer übergeordneten Seitwärts-Range. Folgt bald ein 1.000 Punkte-Ausbruch? Im März startete die rasante Corona-Rally, die viele Anleger als die „meistgehasste Rally aller Zeiten“ betiteln, aber seit ein paar Monaten ist sie ins Stocken geraten. Zwischen März und Juli kannte der deutsche Leitindex im Grunde nur eine Richtung – nämlich gen Norden. Im Juli hat der Anstieg aber erstmals ein abruptes Ende gefunden, nachdem der Dax das Hoch bei 13.315 Punkten erzielte. Seitdem konnte er diesen Bereich nur zweimal wieder erreichen. Zum einen am 03.09. mit dem Hoch bei 13.460 und schließlich noch einmal am 14.09. bei 13.339.

Während der laufenden Seitwärtsphase im Dax haben sich drei Tiefpunkte gebildet, die die Unterkante der Range darstellen. Einerseits wurde im Juli das Tief bei 12.254 erzielt sowie ein Doppelboden mit dem August-Tief (03.08.) bei 12.365 und dem September-Tief (25.09.) bei 12.341. Aus diesen drei Marken hat sich ein starker Unterstützungsbereich gebildet, der bei einem Bruch einen kräftigen Impuls auf der Unterseite auslösen würde.

Seitwärts-Range Juli bis Oktober
Lässt man die beiden Ausreißer bei 13.460 und 12.254 mal außen vor, dann ergibt sich zwischen 13.339 und 12.341 eine Seitwärts-Range von 1.000 Punkten. Früher oder später dürfte der Dax aus der monatelangen Seitwärtsphase ausbrechen. Je länger die Seitwärtsphase andauert, desto stärker der Impuls beim Ausbruch.

Bei einem Ausbruch aus einer Seitwärts-Range wird erfahrungsgemäß die gleiche Höhe in die entsprechende Richtung abgearbeitet. Angenommen, dass der Ausbruch im Dax auf der Oberseite gelingt, dann ergibt sich daraus ein Ziel bei 14.340 Punkten. Dementgegen liegt das Ziel bei einem Ausbruch auf der Unterseite bei 11.340 Punkten. Aus charttechnischer Sicht gibt es derzeit für beide Szenarien eine dazugehörige Chart-Formation. Zum einen hat sich eine aktive Wolfe Wave gebildet, deren Zielbereich sich bis unter 12.000 ausdehnt. Außerdem gibt es noch ein aktives Descendening Broadening Wedge (DBW), das auf einen Ausbruch auf der Oberseite hindeutet und Ziele bis 14.154 Punkte möglich macht.

Dax-Szenario: Range-Ausbruch auf der Unterseite

Aus charttechnischer Sicht wird das Szenario durch die aktive Wolfe Wave unterstützt. Im beigefügten Dax-Chart können Sie die Wolfe Wafe sehen. Die grüne abfallende Linie stellt die Ziel-Linie dar, die sich aus der Verbindung von Punkt 1 und Punkt 4 der Formation ergibt. Der Zielbereich erstreckt sich dabei bis unter die 12.000er Marke in Richtung der 11.700. Die Wolfe Wafe wird allerdings ungültig, wenn sie den Apex-Punkt (die Spitze) Ende Oktober erreicht oder der Kurs den Überschussbereich überschreitet. Im Bereich der 11.500 befindet sich zudem noch das große 38,2 % Retracement der gesamten Aufwärtsbewegung von 8.200 bis 13.460. Von dort aus wäre es dann auch nicht mehr weit zum 1.000 Punkte-Ziel bei 11.340.

Fundamentale Sicht für das Szenario
Aus fundamentaler Sicht spricht viel für dieses Szenario. Nicht nur die Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Wirtschaftserholung, sondern auch die Risiken durch die Corona-Pandemie sprechen für das Szenario. Zum einen erhöht sich das Corona-Risiko durch die täglich steigenden Infektionszahlen. Dadurch könnten sich wiederum weitere Restriktionen ergeben, die eine Erholung der Wirtschaft einbremsen bzw. sogar weit zurückwerfen. Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern auch für große Teile Europas und der Welt.

Zudem ist die US-Präsidentschafts-Wahl am 03. November ein großer Unsicherheitsfaktor. Der Verlierer könnte die Wahl nicht anerkennen und einen wochen- oder monatelangen Rechtsstreit entfachen. Ungeachtet dessen ist bereits die beste aller Börsenwelten in die überbewerteten Aktienmärkten eingepreist. Sollte der Aufschwung doch nicht so schnell wie erhofft vonstattengehen, dann muss das riesige Gap zwischen den Bewertungen am Aktienmarkt und der Realwirtschaft verkleinert werden. Eine Korrektur im Dax bis 11.340 wäre sowohl gesund, als auch eine gute Einstiegschance für viele Anleger.

Dax-Szenario: Range-Ausbruch auf der Oberseite

Das Descending Broadening Wedge (DBW) deutet aus charttechnischer Sicht einen Ausbruch auf der Oberseite an. Das DB-Wedge hat bereits seine 5 Punkte abgearbeitet und könnte nun über die obere fallende Trendlinie ausbrechen. Sollte es dazu kommen, dann dürften wir bald einen starken Impuls auf der Oberseite sehen. Die Ziele des Keils liegen folglich bei: 13.952 statistisches Ziel und 14.154 100% Ziel. Damit würden nur noch knapp 200 Punkte fehlen, um das Ziel aus dem Ausbruch der Seitwärts-Range bei 14.340 zu erreichen. Das bedeutet auch, dass wir ein neues Allzeithoch im Dax sehen.

Was spricht aus fundamentaler Sicht für dieses Szenario? LIQUIDITÄT!!! Also der monetäre Faktor, die Versorgung der Aktienmärkte mit billigem Geld. Die Notenbanken und Regierungen pumpen so viel frisches Geld in die Märkte, irgendwo muss es ja hin. Schließlich gibt es kaum bis gar keine Alternativen zu den Aktienmärkten (TINA), um noch gute Renditen zu erzielen. Die Geldflutungen und Niedrigzinspolitik führt zu einem Anlagenotstand, da drücken die Investoren bei historisch hohen Bewertungen auch mal ein oder sogar zwei Augen zu.

Marius [mod]
17. Oktober 202000:21

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  • Maars (Chris) 18. Oktober 2020 at 17:39

    Marius, du hast recht.
    Aber.
    Du bist einfach der geilste. Was du dir für Mühe immer gibst, diese Leidenschaft. Das steckt an. Seit dem ich deinen Kanal kenne, hat sich mein Traden noch auf ein ganz anderes Niveau gehoben. (Bin glaube ich dieses Jahr allein schon über ca. 35% im Depotplus, ausm Kopf gerechnet.)
    Also. Seh es insgesamt, auch wenn es dich ärgert, als hochangesiedeltes Lob! Das muss man erstmal so hinbekommen.

    << B
    • susanne 18. Oktober 2020 at 18:15

      Ich hab das zwar auch mal geschrieben, von wegen Kompliment. Nur das geht entschieden zu weit! Finde es gut, dass Marius ihn verwarnt hat.
      Maars, wenn du so gut unterwegs bist, muss ich dich beobachten, stell doch auch mal Trades vor 🙂

      << B
      • Maars (Chris) 18. Oktober 2020 at 18:25

        Hej Susanne, mach ich doch ab und an 😀
        Aktuell bin ich bei Tesla im leicht im Minus mit „bevor ich bei Tesla rein ging“ -2,5%, war aber kurzzeitig mit Gewinnrealisierung 3% im Plus. Falls ich Gewinn nächste Woche einfahre, schreib ich was dazu. Aktuell ist es jenachdem wie man es betrachtet ein Wirrwarr, kann aber ausgehend von einer iSKS nur ein Backtest am Fri gewesen sein. Wegen des kleinen Verfalls… warte schon gespannt auf morgen…

        << B
      • susanne 18. Oktober 2020 at 18:30

        Kann sein, doch jetzt schau ich dann gezielter auf dich !!! :-))
        Ich bin ja bei Tesla nach meinem Großverkauf und kleinerer Wiedereinstiegs Posi noch gut im Gewinn. Kann es sein, dass du mit Zertis arbeitest?LG

        << B
      • Maars (Chris) 18. Oktober 2020 at 20:05

        Nene, ich bin bei Tesla mit einer 6-stelligen Summe drin. 🙈

        Für Tesla sprechen 3 Angelegenheiten:

        – iSKS
        – fallendes Volumen, historisch bei Tesla immer eine Ankündigung für deutliche Steigerungen bei steigendem Volumen
        – aktuell noooch aktiver positiver Trendkanal… aber gerade so an der uT, wenn wir die Verfallskerze am Fri ab 21h nicht werten.

        Ich hab noch aus vergangener Zeit 14k Miese, die ich gerne Unversteuert mitnehmen möchte. Aktien haben ja einen eigenen Versteuerungstopf.

        << B
      • susanne 18. Oktober 2020 at 21:25

        Danke für deine Infos. 6-stellig 😓, du spielst in einer anderen Liga. Da hätte ich wohl schlaflose Nächte….

        << B
  • Masud Assadi 18. Oktober 2020 at 00:59

    Marius wenn du dich vielleicht erinnerst, ich habe schon vor monaten in einem post hier aufmerksam gemacht, dass ich auf einen FMW einen artikel gelesen habe, welcher einen deiner sehr ähnelt. v.a. bei der wortwahl. das war sehr charakteristisch, weil es worte waren die nicht so gängig sondern eher spezifisch gewählt. und da fiel eben einen „zufällig“ gleiche wortwahl im FMW artikel deutlich auf.

    << B
  • Marius [mod] 18. Oktober 2020 at 00:36

    Herr Jäger hat sich gemeldet,entschuldigt und den Artikel entfernt.
    Damit ist die Sache für mich erledigt.

    << B
  • Marius [mod] 17. Oktober 2020 at 20:01

    4 Minuten nach meinem Kommentar wurde die Seite / der Artikel gelöscht.

    << B
  • Marius [mod] 17. Oktober 2020 at 19:51

    Ich bin ziemlich platt. Joe machte mich gerade auf diesen „Artikel“ auf Finanzmarktwelt aufmerksam.
    Ein komplettes Plagiat. und dass abgekupfert wurde, zeigt sich daran, dass der gute Herr Jäger in seinem Wolfe Wave Chart die Überschusslinie an die 1 der Wolfe Wave gelegt hat. Falsch abgemalt. ich bin wirklich schockiert über so eine Frechheit.

    Ich habe eben einen Kommentar unter den Artikel geschrieben. Ob er veröffentlicht wird, weiß ich nicht:
    +

    Hallo Herr Jäger,

    Der gesamte Artikel (https://finanzmarktwelt.de/dax-ziel-11340-oder-14340-eine-1000-punkte-bewegung-steht-bevor-181311/), die Marken und auch die eingefügten Charts sind ein in großen Teilen wortwörtliches Plagiat meiner beiden Youtube Videos vom

    10. Oktober 2020, https://www.youtube.com/watch?v=nyC4Sf3YYCM, Minute 12:42 bis 17:51
    und
    17. Oktober 2020, https://www.youtube.com/watch?v=55EjTBTprmo&t=1s, Minute 10:12 bis 13:55

    Ich habe mich daran gewöhnt, dass meine Marken und Charts auch woanders Verwendung finden. Ein derart frecher Diebstahl von punktgenauen Marken, Texten und Charts war mir bislang jedoch unvorstellbar.

    Meine Videos werden wöchentlich bon bis zu 4.000 Tradern angeschaut. Sie können sich gerne mit mir in Verbindung setzen. Bleibt dieser Artikel online und/oder höre oder lese nichts von ihnen, werde ich ihre „Arbeit“ im kommenden Wochenend- Video einem breiteren Publikum vorstellen.

    << B